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Olaf Åsteson-12./15.12.19

Donnerstag, 12. Dezember 2019, 19.30 Uhr, Freie Waldorfschule Berlin Kreuzberg

Sonntag, 15. Dezember 2019, 17.00 Uhr, Eurythmieschule Berlin

Das „Traumlied des Olaf Åsteson“ wurde im 19. Jahrhundert in Norwegen als Volksliedgut gesammelt, es dürfte aber frühmittelalterlichen Ursprungs sein. Seine Bilder erinnern an die Apokalypse des Johannes, an Dantes „Comedia Divina“, die „Zauberflöte“, aber auch an Schilderungen von so genannten Nahtodes-Erlebnissen: die strahlende Helligkeit, die Begegnung mit wilden Tieren, das Überschreiten einer Brücke, die qualvollen Leiden verstorbener Seelen: sie beschreiben eine „Einweihung“, das bewusste Überschreiten der Schwelle zur geistigen Welt. – In der Weihnachtszeit, in den Tagen, da „der Himmel offen steht“ hat Olaf Åsteson jenes Traumerlebnis, das er in so dramatischen und ergreifenden Bildern schildert. Ein Weg, den Rudolf Steiner so beschreibt, dass als erstes die eigenen seelischen Unvollkommenheiten in rückhaltloser Selbsterkenntnis als menschen-unwürdig, als tier-ähnlich erkannt werden müssen, bevor die Schwelle zur übersinnlichen Welt – die Brücke – überschritten werden kann.

Diese außergewöhnliche norwegische Volksdichtung, unterscheidet sich sehr von dem, was man sonst als weihnachtliche Erzählung kennt. Es sind furchterregende aber auch erhebende Erlebnisse die Olaf Åsteson in der Zeit der zwölf heiligen Nächte auf seiner Wanderung durch den Tierkreis hat.

Durch eine norwegische Dichterin wurde Rudolf Steiner auf das Traumlied aufmerksam gemacht. Anhand einer Wort-zu-Wort-Übersetzung dichtete er das Lied in deutscher Sprache nach, schuf schließlich auch Eurythmieformen dazu, und gab dem Komponisten Jan Stuten Anregungen, damit er in die Zwischenmusiken die Stimmung der verloren gegangenen Teile des Traumliedes hineinkomponieren konnte. Rudolf Steiner lag viel daran, dass dieses Traumlied über Norwegen hinaus bekannt wird, als Zeugnis einer frühchristlichen Einweihung.

Die Mitwirkenden

Eurythmie: Cosa Fenner, Volker Frankfurt, Monika Höfer, Anne-Rose Kallinowsky, Cornelia Szelies, Elisabeth Wilck, Alois Winter
Sprache: Gabriela Götz-Cieslinski
Piano: Shuai Liu
Beleuchtung: Paul Hoffmann

Weitere Aufführung

Samstag, 18. Januar 2020, 20.00 Uhr, Eurythmeum Stuttgart

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Termine

  • 12. Dezember 2019 19:30Das Traumlied des Olaf Åsteson-Aufführung der Eurythmie Bühnengruppe Berlin
  • 14. Dezember 2019 17:00Trimester Abschluss – Eurythmiestudenten 1-4 Jahr
  • 15. Dezember 2019 17:00Das Traumlied des Olaf Åsteson-Aufführung der Eurythmie Bühnengruppe Berlin
  • 31. Januar 2020 19:00DAS NEUE STEHT UND SCHWEIGT
  • 1. Februar 2020 19:00DAS NEUE STEHT UND SCHWEIGT

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