Was ist neu?

Tagebuch

Blog Archiv

01-03/21 – Wochensprüche

Arbeits-Treffen REIHE Januar bis März 2021 im Rudolf Steiner Haus, Berlin zur Ausstellung:

Eurythmie-Formen zu den Wochensprüchen

Ein Versuch zur Gedächtnis-Stärkung im Rhythmus von Unterforderung und Überforderung

Welcher Notwendigkeit folgt der Bau der Wochensprüche und ist es dieselbe wie im Bau des ersten Goetheanum? „Gesamtkunstwerk“ – dieses Wort war 1912 in aller Munde, als Rudolf Steiner die 52 Wochensprüche für einen modernen Kalender niederschrieb. Parallel verfasste er vier Mysterien-Dramen, nahm für diese den Bau des ersten Goetheanum in Angriff und – entwickelte die Eurythmie. Er schuf den Bau entsprechend den Eurythmie-Formen als ein „Haus des Wortes“.
Die Wochensprüche könnte man bezeichnen als: Gesamtkunstwerk im Gesamtkunstwerk Goetheanum: Rudolf Steiner zeichnete für sie Formen, gab Bekleidung und Beleuchtung. Das Goetheanum: Raum, der sich selber aufhebt – Der „Seelen“kalender: Doppelstrom der Zeit. Beide unwandelbar
in Raum und Zeit, und doch ineinander umwandelbar. Ich gewinne wache Kräfte, wenn ich in diesem überzeitlichen Meditations- Raum mit seinen deutlichen Konturen verweile. Wie dadurch Freude entsteht, das Gedächtnis wächst, Zusammenhänge aufleuchten – nicht logisch erscheint es, aber
erfahrbar.
Das habe ich dank der Wochenspruch-Arbeit durch mehr als 20 Jahre in der Freitags-Eurythmie-Gruppe im Rudolf-Steiner-Haus erlebt.
In den Sprüchen durchdringen sich für mich immer mehr Architektur, Organismus, Drama, Mikrokosmos.
Mein Wille zur Mitteilung – mein Umweg: unsere Übungs-Mappe, 82 Blatt in Großformat: Vor mehr als 50 Jahren gestalteten dankbare Studenten im Abschlussjahr ihrer Ausbildung die Wochenspruch-Formen farbig-dynamisch, für ihre Lehrerin Helene Reisinger, Begründerin der Berliner Schule für Eurythmische Art und Kunst. Aus ihrem Nachlass gingen sie an ihre Tochter, Claudia Reisinger (†️), welche sie uns durch Frau Eva Roither für die Arbeit zur Verfügung gestellt hat.
Vom 2. Januar bis zum 30. März wollen wir im Rudolf-Steiner-Haus diese 82 Blätter ausstellen. Sie werden sie sogar im Keller sehen, und das nicht ohne Grund. Im Saal an der Fensterwand werden die besonders schönen
Formen der Sommersprüche nicht hängen, sondern auf einer Stuhlreihe aufgestellt sein, damit Sie sie auch in die Hand nehmen und von nah betrachten können. Unterhalb der großen Blätter sollen zu sehen sein: Rudolf
Steiners Original-Formen in Schwarz-Weiß (Fotokopie), die Spruch-Texte, sowie die Namen und Lebensdaten der verstorbenen Berliner Mitglieder.
Weiterhin liegen 2 Bilder-Zyklen zu den Wochensprüchen – von Karl König und von Stefan Krauch – zur Ansicht aus. Innerhalb des Hauses werden die Formen den Eurythmie- Laien und Profis (nach Absprache mit Frau Roither oder mir) zum Üben überlassen.
Die Vernissage am 2. Januar ist zugleich das erste von sechs Arbeits-Treffen – die weiteren folgen vierzehntägig, jeweils freitags, und können einzeln besucht werden, jeweils freitags, von 16h – ca. 20h. Geplant ist ein Wechsel von Gespräch und Aktivität, den Abschluß bildet jeweils ein Lichtbildervortrag.
Der Weg führt uns vom Winter rückwärts in die Passionszeit.
Am 30. März, zu Rudolf Steiners Todestag, endet diese Ausstellung. Von 10 Uhr morgens bis zur Lesung der Oster-Imagination
um 20 Uhr ist Raum und Zeit – für Studien-Aufführungen und freie Beiträge. Lassen Sie uns teilhaben an Ihrem Forschen und Fragen, ob malerisch, plastisch, musikalisch, poetisch oder philosophisch-anthroposophisch.

Anneliese Lorenz

Zu allen Veranstaltungen bitte telefonisch oder per E-Mail anmelden : Anneliese Lorenz, brigitte.kolbe@t-online.de, M 0163 – 923 15 60 (mit Mail-Box)
Näheres entnehmen Sie bitte den jeweils aktuellen Ankündigungen und Auslagen.

2.1. SAMSTAG, 16 – 20 Uhr VERNISSAGE
Rudolf Steiners Formen zu den Wochensprüchen

„Es gibt nichts zu sehen – schauen wir hin!“
Kurz-Beiträge zu Goethe‘s Farben-Sprache, zum Formen-Zeichnen, zur Eurythmie; Musik, Imbiss, Gespräch und Lichtbildervortrag
„Hier stehe ich“. Die 12 Nordfenster und die 12 Winter-Sprüche.
Von und mit: Anneliese Lorenz, Angelika Riedinger, Hedda Maria-Thimm, Beate Gerloff und anderen.

15.1. FREITAG, 16 – 20 Uhr – Arbeits-Treffen
„Wochensprüche zwischen Zeit und Raum“

16 Uhr: Begrüssung und Gespräch: Angela Fournes
17 Uhr: Eurythmie: Angelika Riedinger und Freies Zeichnen: Beate Gerloff
18 Uhr: Abendpause mit Imbiss
19 Uhr: „Abstieg“ Nördlicher Architrav und 7 Sprüche nach Michaeli. Annäherung an die Verstorbenen in Verstärkung der Willens-Substanz.

29.1. FREITAG, 16 – 20 Uhr – Arbeits-Treffen
„Wochensprüche zwischen Zeit und Raum“

16 Uhr: Begrüssung und Gespräch: Mischa Pitskhelauri
17 Uhr: Eurythmie: Angelika Riedinger und Freies Zeichnen: Beate Gerloff
18 Uhr: Abendpause mit Imbiss
19 Uhr: „Selbstgefühl“ 7 Säulen im Norden und 7 Sprüche bis Michaeli. Mischa spricht den Michaeli-Spruch auf russisch, georgisch und deutsch und erzählt vom Umgang dort mit den Sprüchen.

12.2. FREITAG, 16 – 20 Uhr – Arbeits-Treffen
„Wochensprüche zwischen Zeit und Raum“
16 Uhr:
Begrüssung und Gespräch: Michael Wilhelmi
17 Uhr: Eurythmie: Angelika Riedinger und Freies Zeichnen: Beate Gerloff
18 Uhr: Abendpause mit Imbiss
19 Uhr: „Steigerung“ Die 12 Südfenster und die 12 Sommer-Sprüche … und solche neuen Gebäude werden unsere Gesetzgeber sein für das Soziale …

26.2. FREITAG, 16 – 20 Uhr – Arbeits-Treffen
„Wochensprüche zwischen Zeit und Raum“

16 Uhr: Begrüssung und Gespräch: Beate Gerloff und Hedda Maria-Thimm
17 Uhr: Eurythmie: Angelika Riedinger und Freies Zeichnen: Beate Gerloff
18 Uhr: Abendpause mit Imbiss
19 Uhr: „Ephesus“ Südlicher Architrav und 7 Sprüche ab Ostern, Spruchgut in der therapeutischen Ausbildung und in der Arbeit unserer Werkstätten.

12.3. FREITAG, 16 – 20 Uhr – Arbeits-Treffen
„Wochensprüche zwischen Zeit und Raum“
16 Uhr:
Begrüssung: Natalie Harder und Abschlußgespräch
17 Uhr: Formen führen mit Marionetten zum „Parzival“
18 Uhr: Abendpause mit Imbiss
19 Uhr: „Passion“ 7 Säulen im Süden und 7 Sprüche bis Ostern.
Natalie Harder geb. 1934, Malerin, Tänzerin, Dichterin, Puppen-Mutter – und – Spielerin

30.3. DIENSTAG, ganztägig
„Wochensprüche zwischen Zeit und Raum“

Anläßlich des Todestages von Rudolf Steiner: Raum-Zeit für Studien-Aufführungen und alle Arten von künstlerischen Beiträgen. Wir freuen uns auf alles was sich durch die Wochenend-Seminare seit Janunar bis hierhin entwickeln will.
Von und mit: Anneliese Lorenz und die Wochenspruch-Gruppe

Termine

  • 12. Februar 2021 16:00„Wochensprüche zwischen Zeit und Raum“ / Arbeits-Treffen
  • 12. Februar 2021 19:30„Ich habe den Menschen gesehn...“ Vortrag u. Demonstration, Barbara Mraz
  • 13. Februar 2021 10:00Tag für Mediation und Eurythmie - mit Mikko Jairi
  • 19. Februar 2021 19:00Quellen der Heilung - Vortrag und Heileurythmische Übungen mit Barbara Trapp
  • 26. Februar 2021 16:00„Wochensprüche zwischen Zeit und Raum“ / Arbeits-Treffen

AEC v1.0.4

Alle Termine